Weil wir nach einem Ort bedürftig sind, um an unsere Liebsten von uns gegangenen Menschen zu denken, mit Ihnen in Kontakt zu treten wenn wir das Grab besuchen, um es essentiell zu gestalten das wir Ihr Ableben würdigen können und um den verlorenen Menschen zu ehren und zu danken, dass wir die Zeit mit ihm verbringen konnten.
Ein Grabmahl hilft uns bei der Trauerbewältigung und zu verstehen, dass das Leben zwar endlich ist und der Tod uns von diesem Menschen getrennt hat , doch es auch ein Übergang aus einer uns bekannten Existenz in eine andere ist, da es nichts Ewiges gibt, außer der fortlaufende Rhythmus von Wachsen, Blühen und Zerfallen.
Ohne Niedergang kann nichts Neues entstehen. Der Tod gehört wie die Geburt zum physischen Leben dazu.
Todesruf ist auch Lebensruf. Der Tod wird süß, wenn wir ihn bejahen, wenn wir ihn als eine der großen ewigen Formen des Lebens und der Verwandlung annehmen.
(Hermann Hesse)